[zurück]   Ich meine, dass auch die SchülerInnen komisch finden, wenn ein Lehrer während seines Unterrichts nachschauen muss, wie es weitergeht oder ob er genau in seiner Planung liegt. Jetzt denken Sie, niemand hat jemals verlangt, diese schriftliche Vorbereitung im Unterricht zu verwenden, aber wie soll es möglich sein, Minutengenau vorzugehen, wenn man die Minuten nicht auswendig gelernt hat. Das Auswendiglernen eines Stundenbildes halte ich für genauso hemmend wie die Verwendung eines schriftlichen Leitfadens während der Stunde. Da liest man doch besser ein Buch über die Physik, das der fliegende Zirkus einen zum Akrobaten verwandelt, oder die Gebrauchsanleitung fürs Gehirn (Vera F. Birkenbihl; siehe Buchbesprechung).

So sehe ich also diese schriftliche Vorbereitung: Als Gedankensammlung und Brainstorming der Inhalte einer Unterrichtseinheit, als nicht zu feine Zeitplanung (was nützen Minuten), als ein möglicher Ablauf einer Stunde (es könnten aber auch mehrere Varianten durchgeplant werden, was aber unteri Einbeziehung aller Fälle, die Unterricht plötzlich verändern können, unmöglich ist) und als einzelner Baustein, der eben einen von vielen Bausteinen einer kompletten Jahresplanung ausmacht.

Abschließend sind nun hier meine Jahresplanungen in Musik für eine zweite Klasse und in Physik für eine sechste Klasse sowie alle in Word verfassten Unterrichtsplanungen zur Ansicht verlinkt.

Sinnvoll erschien es mir, die jeweiligen Planungen nach dem jeweiligen Fach zu trennen.

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