[zurück]    Ich merke immer noch, dass ich mich eigentlich öfter auf der Schülerseite fühle und ich dadurch keine große Distanz zu den SchülerInnen habe. Diese Autoritätsperson, die man sich als strengen, konservativen Lehrer vorstellt, kann ich nicht verkörpern. Und im Laufe dieses Jahres wurden meine Annahmen bestätigt, nicht der strenge, ständig ermahnende und von weitem erkennbare Lehrer sein zu müssen, um guten Unterricht zu gestalten. Vielmehr ist es die soziale Ebene, die Verständigung zwischen Schülern und Lehrern, die auch ohne Ausübung von Lehrerautorität im strengen Sinne möglich ist. 

Ist dieser soziale Kontakt hergestellt, so kann man mit Inhalten des jeweiligen Faches beginnen. Funktioniert die Kommunikation zwischen Lehrer und Schüler nicht, so hat es überhaupt keinen Sinn, zu unterrichten. Diese Meinung bildete sich bei mir schon als Schüler und wurde im Unterrichtspraktikum nur bestätigt.
                         
                                   Physikklasse beim Arbeiten


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